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Bauen ausserhalb Bauzonen

Zuständigkeiten

Für die Beurteilung von Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen ist das kantonale Amt für Raumentwicklung zuständig. Dabei prüfen die Mitarbeitenden der Abteilung Ortsplanung, ob ein Bauvorhaben am gewählten Standort zonenkonform ist oder ob für das Vorhaben eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. Massgebend für die Beurteilung ist das Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG; SR 700) und die zugehörige Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1). Gerne steht der je nach Gebiet zuständige Mitarbeitende der Abteilung Ortsplanung für Auskünfte zur Verfügung.

Die Gemeindebehörde ist Baupolizei und auch zuständig für die Frage, ob ein Bauvorhaben der Baubewilligungspflicht unterliegt.

Verfahren

Sämtliche Baugesuche sind über die Gemeindebehörde einzureichen. Die kommunale Bauverwaltung prüft, ob die Baugesuchsunterlagen vollständig sind und ob das Vorhaben mit kommunalen Interessen vereinbar ist. Sie legt das Gesuch öffentlich auf und leitet es dem kantonalen Amt für Raumentwicklung zur  Beurteilung weiter. Die Auflage von Baugesuchen ausserhalb der Bauzonen, mit Ausnahme geringfügiger Um- oder Anbauten ohne Auswirkungen auf die Umgebung und die Nutzungsordnung, hat die Gemeinde rechtzeitig im kantonalen Amtsblatt zu publizieren.
Weitere Informationen zum Baubewilligungsverfahren können den Erläuterungen zum Planungs- und Baugesetz - Kapitel 7 - entnommen werden. Bei rechtlichen Fragen erteilt der Rechtsdienst des Departements Auskünfte.

Stichworte zum Bauen ausserhalb der Bauzonen

Weitere Informationen

Eine umfassende Übersicht zum Bauen ausserhalb der Bauzonen gibt die Broschüre der Vereinigung für Landesplanung (VLP). Sie stützt sich auf die Gesetzesmaterialien, die Erläuterungen des Bundesamts für Raumentwicklung und die aktuelle Rechtssprechung.
 VLP - Stichworte zum Bauen ausserhalb der Bauzonen.pdf [pdf, 521.25 KB]